Zu wenig Schlaf macht krank
Immer wieder beweisen Wissenschaftler, dass Schlafmangel sich sehr negativ auf die Gesundheit des Menschen auswirkt. Nicht umsonst ist Schlafentzug eine Foltermethode, die sehr effektiv wirkt. Wer nicht genug Schlaf bekommt, dem sieht man es nicht nur durch die unansehnlichen Schatten unter den Augen an.
Sie werden im übrigen verursacht, weil der Wassergehalt in der Haut sich durch zu wenig Schlaf verringert. Die Augen werden trocken, die Konzentration lässt zu wünschen übrig und auch die Sprache leidet, denn wenn man zu wenig schläft, können sich die Nervenzellen der Hirnrinde nicht regenerieren, die für die Sprache zuständig sind.
Zudem macht zu wenig Schlaf dick, denn der Hormonhaushalt wird durch Schlafentzug durcheinander gebracht, sodass die Produktion von Leptin, einem natürlichen Appetithemmer, nahezu eingestellt wird. Die Folge sind Fressattacken und Heißhunger.
Was soweit nicht mal schlimm ist, doch durch zu wenig Schlaf sind die Bewegungsabläufe am nächsten Tag eingeschränkt, sodass die zu viel eingenommenen Nahrungsmittel nicht abgebaut werden können. Wer zu wenig schläft, der muss meist auch mit verminderten Reaktionszeiten rechnen, was vor allem am Morgen beim Autofahren eine echte Gefahr darstellt.
Genug schlafen ist aber gar nicht so schwer. Experten raten dazu, mindestens acht Stunden pro Nacht zu schlafen. Dabei sollte man wissen, dass je älter man wird, man weniger Schlaf braucht. Dies ist in der Regel darin begründet, dass man z.B. als Rentner lange nicht mehr körperlich so gefordert ist, als ein Berufstätiger.
Veröffentlicht am Dienstag, 24. Mai 2011 | Autor: kb
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