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Wasserbruch des Hodens – in Fachkreisen Hydrozele genannt

Der Wasserbruch des Hodens ist eine gutartige Veränderung am Hoden bei der sich im Hodensack Flüssigkeit ansammelt. In den meisten Fällen verläuft diese Erkrankung schmerzfrei und nicht selten bildet sich der Wasserbruch auch von selbst wieder zurück. Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Wasserbruch durch eine Operation entfernt werden.

Die Hydrozele ist eine angeborene Erkrankung, die sich aber auch im Laufe des Lebens entwickeln kann. So kann sie beispielsweise durch eine Hodenentzündung, Nebenhodenentzündungen, durch Operationen sowie Verletzungen oder durch Gewalteinwirkungen entstehen.

Als Ursache für die erworbene Hydrozele kommt auch ein Hodentumor in Frage. Die angeborene Hydrozele tritt sehr häufig auf und das oftmals schon bei der Geburt. Ein bis zwei Prozent aller neugeborenen Jungen leiden unter der angeborenen Wasseransammlung im Hoden.

Diese Erkrankung zeigt sich durch einen geschwollenen Hoden aufgrund der Wasseransammlung. Der Wasserbruch kann sich an unterschiedlichen Stellen ergeben und zeigt sich dann eben an betroffenen Stellen durch eine Ansammlung von Flüssigkeit. Je größer die Schwellung dabei ist, desto stärker sind auch die Symptome, wie Schmerzen oder ein Druck- und Schweregefühl.

Erkannt werden kann die Hydrozele durch die sog. Diaphanoskopie, bei der der Hoden im abgedunkelten Raum durchleuchtet wird. Durch eine Ultraschalluntersuchung kann dann eine endgültige Diagnose gestellt werden. Da der Wasserbruch in den meisten Fällen von selbst wieder verschwindet, ist eine Behandlung nicht immer zwingend erforderlich.

Veröffentlicht am Dienstag, 31. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Geschlechtsorgane Hoden Wasserbruch Wasseransammlung im Hoden Hydrozele angeborene Hydrozele erworbene Hydrozele