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Was tun bei Eichelentzündung und Vorhautentzündung, wie erkennen?

Die Eichelentzündung, in Fachkreisen Balanitis genannt, und die Vorhautentzündung, in der Fachsprache Posthitis genannt sind Infektionen, die durch Bakterien entstehen können. In der Regel tritt die Vorhautentzündung zusammen mit einer Eichelentzündung auf.

Die Ursachen für beide Erkrankungen sind vielfältig. Meist ist es so, dass Entzündungen an der Vorhaut und der Eichel durch Infektionen mit Bakterien entstehen. Auf der andren Seite kann die Erkrankung auch durch sexuell übertragbare Mikroorganismen, wie z.B. Krätzemilben, hervorgerufen werden.

Besonders häufig treten beide Erkrankungen auf, wenn zusätzlich eine mangelnde Hygiene vorliegt. In diesem Fall kann sich das sog. Smegma, bei dem es sich um eine Absonderung von Eichel- und Vorhautdrüsen handelt, sammeln und bildet den Nährboden für viele Erreger.

Einem erhöhten Risiko für dieser Erkrankung sind auch Männer ausgesetzt, bei denen eine Vorhautverengung vorliegt. Hierdurch kann sich Urin unter der Vorhaut stauen, wodurch eine Infektion begünstigt wird.

Eine Eichel- und Vorhautentzündung zeigt sich durch eine entzündete und gerötete Vorhaut oder Eichel. Beides kann auch schmerzhaft angeschwollen sein und wird meist von einem eitriger Ausfluss begleitet.

Eichel- und Vorhautentzündungen können durch Medikamente behandelt werden, die darauf abzielen, die Entzündung einzudämmen. Antibiotika haben sich hierbei sehr bewährt. Ist ein Pilz der Auslöser, werden Antipilzmittel, in der Fachsprache Antimykotika, verschrieben. Des Weiteren wird eine örtliche Therapie mit Kamillebädern und desinfizierenden Salben als Unterstützung des Heilungsverlaufs verordnet.

Veröffentlicht am Dienstag, 11. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Entzündung Geschlechtsorgane Eichelentzündung Vorhautentzündung Balanitis Posthitis Antimykotika Heilung Eichelentzündung Vorhautverengung