Warum schwitze ich in der Nacht, bin ich krank? Nachtschweiß und seine Ursachen
Schwitzen in der Nacht hat meist sehr harmlose Ursachen, wobei es aber auch eine ernsthafte Erkrankung sein kann, die dafür verantwortlich ist. Ist dies der Fall, dann kommen in der Regel noch weitere Beschwerden hinzu.
Die meisten Gründen für Nachtschweiß sind schnell zu finden. Warme Sommernächte oder die eingeschaltete Heizung im Winter sind die häufigsten Gründe für nächtliches Schwitzen. Manchmal ist es einfach auch eine zu warme Zudecke. Doch hin und wieder kommt es vor, dass man in der einen Nacht mehr schwitzt als in der anderen.
Aber auch dies kann ganz einfache Ursachen haben. So schwitzt man mehr, wenn man zu viel Alkohol getrunken hat, scharfes Essen am Abend zu sich genommen hat oder Kummer und Ängste mit in den Schlaf nimmt.
Liegt eine Erkrankung im medizinischen Sinne vor, dann hat man in der Nacht wahre Schweißattacken, die so stark sind, dass das Bettlaken richtig nass ist. Eine Erkrankung kann vorliegen, wenn die Zimmertemperatur stimmt, die Decke nicht zu dick ist und die Witterung draußen auch im Gleichgewicht ist.
Bei derartigen Schweißattacken in der Nacht sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Vor allem dann, wenn andere Beschwerden wie Fieber oder Gewichtsverlust hinzu kommen. In der Regel lässt sich Nachtschweiß sehr gut durch veränderte Schlafgewohnheiten, den Abbau von Stress sowie durch pflanzliche Mittel behandeln.
Veröffentlicht am Dienstag, 18. Januar 2011 | Autor: kb
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