Warum Impfungen für Säuglinge so wichtig sind
Ist ein Kind auf die Welt gekommen, stehen in den ersten Wochen und Monaten viele Besuche beim Kinderarzt auf dem Programm. Dabei wird geschaut, ob sich das Baby auch gemäß seines Alters entwickelt, um so früh wie möglich eventuelle Krankheiten aufdecken zu können. Bei den Untersuchungen schaut ein Kinderarzt aber nicht nur, wie es dem Säugling geht, ob seine Reaktionen gut sind und er sich prächtig entwickelt. Bei den ersten Untersuchungen stehen auch Impfungen an, die bis zum Kindergartenalter weiter gehen.
Warum aber sind Impfungen für Kleinkinder so wichtig? Es gibt sehr viele Krankheiten, die gerade bei Säuglingen vermehrt auftreten. Sie können teilweise Schäden nach sich ziehen, die das Kind sein Leben lang beeinträchtigen würden. Damit ist nicht der Fall ist, sind zahlreiche Impfungen von der Ständigen Impfkommission, kurz STIKO, empfohlen.
In der Regel werden Eltern bei der dritten Vorsorgeuntersuchung zum ersten Mal mit dem Thema Impfungen konfrontiert. Der Kinderarzt gibt Hinweise darauf, welche Impfungen in Frage kommen und welche besonders wichtig sind. Ist der Säugling vier bis sechs Wochen alt, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, ihn gegen folgende Erkrankungen impfen zu lassen: Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hepatitis B und gegen Haemophilus influenzae Typ b. Letzteres ist ein Bakterium, welches eine Hirnhautentzündung hervorrufen kann. Gegen diese Erkrankungen sollte ein Säugling möglichst frühzeitig durch eine Impfung geschützt werden.
Ab dem zweiten Lebensmonat wird diese sechsfach Impfung, mit nur einer Injektion verabreicht. Damit sind Kleinkinder sehr gut geschützt und das für mehrere Jahre lang.
Veröffentlicht am Montag, 15. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Impfung Kinder Impfung Kleinkinder Impfung Säuglinge Vorsorgeuntersuchung Babys Tetanus Diphtherie Kinderlähmung Keuchhusten Hepatitis B
