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Trisomie 13: Symptome, Risiko und Wahrscheinlichkeit

Das Pätau Syndrom, auch unter dem Begriff Trisomie 13 bekannt, ist eine Chromosomen-Konstellation, die zusammen mit sehr komplexen Fehlbildungen auftritt. Wer unter diesem Syndrom leidet, der besitzt das Chromosom 13 dreimal. Erkennen kann man dies an bestimmten Fehlbildungen, wie sechs Finger, Lippen/Kiefer/Gaumenspalte oder an einer anderen Gesichtsfehlbildung.

Der Grund, warum ein Kind an Trisomie 13 leidet, liegt schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft. Bereits bei der ersten Teilung der Eizelle tritt dieser Fehler auf. Warum es bei manchen auftritt, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt, auch verhindern kann man es noch nicht. Wird ein Neugeborenes lebend geboren, dann ist die Lebenserwartung nur sehr gering. Mädchen haben sogar ein wenig mehr Lebenserwartung als Jungen.Zudem hängt die Lebenserwartung auch davon ab, welche Fehlbildungen vorhanden sind.

Bereits während der Schwangerschaft kann der Arzt feststellen, ob das Neugeborene an Trisomie 13 erkrankt ist. Diese Untersuchugn wird mit dem Ultraschall durchgeführt. Neben äußerlichen Fehlbildungen, gibt es oft auch innere Fehlbildungen der Organe, sodass nur wenige Kinder das Licht der Welt erblicken. Fehlbildungen hier können unter anderem ein Herzfehler, ein Nierenfehlen oder aber auch Taub- bzw. Blindheit sein. Bei solchen Organschäden kommt es oft dann zum multiplen Organversagen, sodass die Lebenserwartung gerade einmal bei 5 Jahren bei Jungen und 10 Jahren bei Mädchen liegt.

Veröffentlicht am Donnerstag, 4. März 2010 | Autor: bm
Schlagwörter: Lebenserwartung Schwangerschaft Trisomie 13 Erkrankungen Neugeborene Babys Symptome Risiko