Therapieansätze bei Essstörungen: Was hilft gegen Magersucht, Bulimie & Co?
Essstörungen sind sehr vielseitig und so sind auch die Therapieansätze sehr unterschiedlich. Meist aber geht es darum, die Ursachen für die Essstörung zu behandeln. Damit einher geht dann, dass die Essstörung selbst eliminiert wird.
In der Regel werden für eine erfolgreiche Behandlung von Essstörungen mehrere unterschiedliche Behandlungsansätze gleichzeitig durchgeführt. Dabei steht allerdings eine Psychotherapie meist im Mittelpunkt. Zum Einsatz kommen dabei kognitive wie auch psychodynamische Therapien und auch eine Familientherapie hat sich in der Vergangenheit bereits als sehr effektiv erwiesen. Handelt es sich beim Essgestörten um ein Kind oder um Jugendliche ist es ohnehin sehr wichtig, dass die Eltern beraten werden und aktiv bei der Therapie ihrer Kinder mithelfen und teilhaben.
Neben Therapieansätzen, die durch Ärzte und Psychologen begleitet werden, gibt es auch einigen Verfahren, die im Alltag angewendet werden. Hierzu gehört u.a. das Führen von einem Ernährungsprotokoll. Es dient in der eigentlichen Therapiesitzung dann als Anhaltspunkt. Ferner können so Fortschritte besser protokolliert werden. Des Weiteren kommt es bei den meisten Therapien im Bereich der Essstörungen auf ein regelmäßiges Wiegen an. Auch dies ist eine Methode, die in den Alltag eingebaut, am besten als Ritual, werden muss.
Daneben ist nicht selten eine medikamentöse Behandlung erforderlich, um lebenswichtige Funktionen des Körpers aufrecht erhalten zu können. Hin und wieder sind es auch Antidepressiva, die zum Einsatz kommen.
Veröffentlicht am Mittwoch, 16. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Magersucht Bulimie Sucht Therapie Essstörungen Psychotherapie Therapie Essstörung Ernährungsprotokoll Ernährungsberatung
