Suchtkrankheiten: Was ist Sucht, wann ist man süchtig, welche Folgen drohen?
Unter einer Sucht ist ein zwanghaftes Bedürfnis nach einer bestimmen Substanz zu verstehen. Unterschieden wird dabei zwischen der psychischen und der physischen Sucht bzw. Abhängigkeit. Ausgelöst wird eine Abhängigkeit beispielsweise durch Drogen, wobei in Deutschland an erster Stelle der Alkohol steht. Daneben sind Psychopharmaka, Opiate, Kokain, Cannabis, Halluzinogene, Amphetamine sowie organische Lösungsmittel und Designerdrogen für eine Suchterkrankung verantwortlich.
Wie es zu einer Suchtkrankheit kommen kann, hat unterschiedliche Gründe. So spielt die Wirkung der einzelnen Drogen eine Rolle, aber auch die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen und gesellschaftliche Faktoren sind Auslöser für eine Suchterkrankung.
Die Wirkung der Drogen ist in erster Linie aufputschend und Betroffene erleben ein Glücksgefühl. Es gibt aber auch zahlreiche Nebenwirkungen, die dann im Grunde genommen für die Sucht verantwortlich sind. Zu den Nebenwirkungen gehören Leistungsstörungen, Schlafstörungen und Schädigungen der Organe.
Auch tiefe Depressionen können eine Nebenwirkung des Drogenkonsums sein. Um diese Stimmungen und negativen Wirkungen der Drogen zu bekämpfen, nimmt der Betroffene wieder Drogen, um das Hochgefühl wiederzubekommen. Dieser Kreislauf stellt die Suchtkrankheit dar.
Welche Therapie bei einer Suchterkrankung in Frage kommt, ist von der jeweiligen Droge und von dem Grad der Abhängigkeit abhängig. Meist erfolgt die Therapie in mehreren Schritten, die von der Motivation bis hin zum körperlichen Entzug reichen.
Dies erfolgt entweder ambulant z.B. durch einen Hausarzt, Psychiater oder auch durch Sozialarbeiter und Selbsthilfegruppe. Daneben gibt es die stationäre Therapie, die in Kliniken stattfindet.
Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Sucht Alkoholsucht Alkoholismus Drogen Abhängigkeit süchtig Drogensucht Suchterkrankung Drogenabhängig Entzug
