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Schnarchen - eine Männerkrankheit nervt und ist als Schlafapnoe sogar gefährlich

Schnarchen gilt als eine typische Männerkrankheit und in der Tat sind es meist die Männer, die mit nächtlichen Schnarchattacken ihre Partnerin zur Weißglut bringen können. Bis auf die Lärmbelästigung ist Schnarchen nicht weiter schlimm, sofern die Schnarchgeräusche regelmäßig und nicht zu laut sind.

Wenn es allerdings zu häufigen Atemaussetzern kommt oder der Schnarcher in am Tage müde ist, ohne sich dies erklären zu können, dann sollte er sich auf eine Schlafapnoe hin untersuchen lassen. Dies ist in einem Schlaflabor möglich.

Solche regelmäßig wiederkehrenden Atemaussetzer im Schlaf können lebensbedrohliche Folgen haben. Das schlimme daran: der Betroffene merkt gar nichts davon und kann sich daher glücklich schätzen, wenn er von seiner Partnerin darauf hingewiesen wird.

In der Regel dauert ein solcher Atemaussetzer zwischen 20 und 30 Sekunden. In dieser Zeit nimmt der Betroffene keinen Sauerstoff auf. Kommt es zu mehr als zehn solcher Aussetzer in der Stunde, dann wird der Körper und damit die lebenswichtigen Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Vor allem das Herz leidet unter Schlafapnoe.

Wird die Schlafapnoe nicht behandelt, steigt das Risiko von Bluthochdruck. Zudem kommt es durch den Mangel an Sauerstoff zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z.B. Herzrhythmusstörungen, Vorhofflatternund einem langsameren Herzschlag. Des Weiteren begünstigt eine Schlafapnoe ein Missverhältnis der Blutgase, sodass es auf Dauer zu starken Bewusstseinsstörungen kommen kann.

Wird die Schlafapnoe behandelt, sind diese Risiken auf ein Minimum reduziert. Zudem fühlt sich der Betroffene wieder wesentlich fitter und ausgeschlafener und bereits bestehende gesundheitliche Probleme, wie z.B. ein zu hoher Blutdruck, verschwinden wieder.

Veröffentlicht am Montag, 18. Juli 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Atmung Schlaf schlafen Schlafapnoe Schlaflabor Schnarchen Schnarchattacken Atemaussetzer in der Nacht