Schmerzen: eine Definition
Schmerzen können unerträglich sein. Sie können plötzlich auftreten und das an verschiedenen Stellen des Körpers. Sie können einen sichtbaren Grund haben oder auch unerklärbar sein. Schmerzen können das Leben sehr negativ beeinträchtigen und haben die verschiedensten Ursachen.
Grundsätzlich handelt es sich bei Schmerzen um eine Sinneswahrnehmung des Menschen. Immer ist ein Schmerzgefühl ein direkter Hinweis darauf, dass im Körper irgendetwas nicht in richtigen Bahnen läuft. Ein Schmerzgefühl kann kurzzeitig sein oder sich über einen längeren Zeitraum hinweg zeigen. Im schlimmsten Fall kann man sich der Schmerz zu einer eigenständigen Erkrankung entwickeln. Dann ist von einem chronischen Schmerz die Rede. Handelt es sich um einen akuten Schmerz, ist in der Regel die Ursache für den Schmerz deutlich zu erkennen. Dies bedeutet, dass der Schmerz auch gezielt behandelt werden kann.
Bei einem chronischen Schmerz ist dies nicht so einfach, denn nicht immer muss es eine sichtbare, körperliche Ursache für den Schmerz geben. Menschen die unter chronischen Schmerzen leiden, leiden oftmals zeitgleich an psychischen Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen. Bei einem chronischen Schmerz senden die Nerven dauerhaft Schmerzimpulse an das Gehirn. Der Reiz, der den Schmerz verursacht, ist allerdings nicht mehr vorhanden. Die Nervenzellen haben dann eine Fehlfunktion. Ab einem Zeitraum von sechs Monaten werden anhaltende Schmerzen als chronischer Schmerz bezeichnet.
Für die unterschiedlichen Arten des Schmerzes, gibt es auch die verschiedensten Therapien. Hält ein Schmerzgefühl über einen längeren Zeitraum an, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen und nicht in Selbstmedikation Schmerzmittel einnehmen. Die Gefahr der Medikamentenabhängigkeit ist sehr groß.
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Symptome Gesundheit Schmerzen chronische Schmerzen Schmerzmittel Medikamentensucht
