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Schlaganfall, Apoplex, Hirnschlag erkennen und Erste Hilfe leisten

Bei einem Schlaganfall handelt es sich um eine verminderte Versorgung eines Gehirnbereiches mit Blut. Verursacht wird die Minderversorgung durch einen Gefäßverschluss oder durch eine Gehirnblutung. Bei einem Schlaganfall kommt es oftmals zu Symptomen wie Lähmungen, Gefühlsstörungen die sich oft auf eine Körperhälfte begrenzen, Störungen der Sinnesorgane sowie Kopfschmerzen. Um bleibende Schäden einzudämmen, muss ein Schlaganfall möglichst frühzeitig behandelt werden. Der Schlaganfall tritt häufig sehr plötzlich auf und hat kaum Vorzeichen.

Bei einem Schlaganfall kommt es zu einem plötzlichen Mangel der Nervenzellen an Sauerstoff. Dabei wird eine plötzlich auftretende Minderdurchblutung (Hirninfarkt) und die akute Hirnblutung unterschieden. Zu entscheiden, um welche Art es sich handelt, wird nur durch die Computertomografie möglich. Eine Minderdurchblutung kann dabei mehrere Stunden andauern.

Das ein Schlaganfall vorliegt, kann daran erkannt werden, dass z.B. auf einem oder beiden Augen Sehstörungen auftreten, ein Teil der Umwelt nicht richtig wahrgenommen werden kann oder es zu einer Gleichgewichts- und Koordinationsstörung kommt. Des Weiteren sind Lähmungserscheinungen im Gesicht, in den Armen und Beinen nicht selten und auch Schluck- und Orientierungsstörungen treten häufig auf. In der Regel sind es mehrere dieser Symptome die gleichzeitig auftreten.

Wie bereits erwähnt muss ein Schlaganfall schnell behandelt werden, um eventuell Folgeschäden zu vermeiden. Dies können beispielsweise dauerhafte Lähmungen einer Körperhälfte sein. Begibt man sich bei diesen Symptomen schnell in ärztliche Behandlung, kann meist mit Medikamente das schlimmste verhindert werden.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme gilt, den Betroffenen mit erhöhtem Oberkörper zu lagern, ihn nicht körperlich zu belasten und ihm nichts zu trinken oder zu essen geben. Da das Gehirn zu diesem Zeitpunkt unterversorgt ist, kann es sein, dass der Betroffene den Schluckvorgang nicht richtig steuern kann. Je schneller ein Notarzt zur Stelle ist, desto besser!

Veröffentlicht am Dienstag, 7. Dezember 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Schlaganfall Gehirn Apoplex Hirnschlag Gehirnblutung akute Gehirnblutung Minderversorgung Gehirn