Regionale Lebensmittel werden immer beliebter: Slow Food-Trend am Vormarsch

Der Verbraucher wird fast täglich von neuen Lebensmittelskandalen erschreckt und so weiß man stellenweise gar nicht mehr, was man überhaupt noch essen darf. Damit verbunden hat sich in den letzten Jahren auch das Bewusstsein für Ernährung unter den Verbrauchern geschärft, sodass immer mehr Menschen Lebensmittel in Bio-Märkten oder beim Bio-Bauern kaufen.

Ein neuer Trend ist die Ernährung à la Slow Food, eine gesunde und bewusste alternative Ernährungsform, die immer mehr Anhänger findet.

Die Idee des Slow Food Movement stammt ursprünglich aus Italien und das als Gegenbewegung zum Fast Food. Das Ziel war es, die Lebensmittel aus der Region sowie lokale Rezepte zu erhalten. Hierfür gründete Carlo Petrini im Jahre 1986 das Slow Food Movement.

Die Basis des Slow Food ist eine gesunde Ernährung, bewusstes Genießen und die ausschließliche Verwendung von regionalen Lebensmitteln. Langweile kommt dabei garantiert nicht auf, denn der Apfel muss nicht aus dem Ausland stammen, auch die Orangen nicht. Ferner gibt es auch viele einheimische Gemüsearten, die den Exoten aus dem Ausland in nichts nachstehen.

Slow Food ist mit zahlreichen Vorteilen belegt, denn eine gesunde Ernährung wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung und den Darm aus, sondern ist auch gut für die Seele und das Wohlbefinden. Zudem weiß der Verbraucher so, wo seine Lebensmittel herkommen, denn sämtliche Zutaten für den wöchentlichen Speiseplan werden auf Bauernhöfen oder in Bio-Läden mit Produkten aus der näheren Umgebung gekauft.

Damit leistet man nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung der eigenen Gesundheit, sondern auch in Sachen Umweltschutz. Durch den Verzicht auf importierte Lebensmittel reduziert sich der CO2-Ausstoß, da lange Transportwege entfallen.

Veröffentlicht am Freitag, 15. Juli 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Ernährung Nahrung Slow Food Slow Food Movement Carlo Petrini Lebensmittelskandale regionale Lebensmittel