Regelblutung kommt nicht: Evtl. Zyklusstörungen, auch Menstruationsstörungen genannt

Sehr viele Frauen leiden unter Menstruationsstörungen, in Fachkreisen Zyklusstörungen genannt. Hierbei handelt es sich um eine Abweichungen vom normalen Monatszyklus, wobei sich die Zeitabstände zwischen den Regelblutungen verändert oder aber auch die Stärke der Regelblutung. Unter die Zyklusstörungen fällt auch das Ausbleiben der Menstruation sowie sehr starke Schmerzen, die die Monatsblutung begleiten.

Die Ursachen für eine Zyklusstörung sind sehr vielseitig. Es kann sich um hormonelle Störungen über um organische Veränderungen handeln. Daneben können auch genetische Defekte oder allgemeine Erkrankungen für eine Menstruationsstörung verantwortlich sein. Zu den Erkrankungen, die für eine Menstruationsstörung verantwortlich sein können, gehören Erkrankungen der Geschlechtsorgane sowie der Schilddrüse, aber auch Erkrankungen der Leber oder Nieren sowie das Vorliegen der Diabetes mellitus können ein Grund sein. Ferner nehmen auch die Essgewohnheiten sowie die sportliche Betätigung einen Einfluss auf die Monatsblutung.

Eine Menstruationsstörung kann sich auch in Schmerzen zeigen. Meist sind es Krämpfe im Unterbauch, die einer Frau schwer zu schaffen machen. Aber auch Kopfschmerzen, Migräneanfälle oder Übelkeit sowie eine allgemeine Schlappheit können Begleiterscheinungen sein.

Welche Therapie bei einer Zyklusstörung angewandt wird, ist immer davon abhängig, in wie weit die Regelblutung gestört ist. Ferner richtet sie sich auch danach, ob die betroffene Frau einen Kinderwunsch hegt oder nicht. In den meisten Fällen können die unangenehmen Schmerzen bei der Monatblutung durch Entspannungsübungen beseitigt werden. Auch ein entspannendes Bad oder eine Wärmeflasche sind sehr hilfreich.

Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Migräne Regelschmerzen Übelkeit Menstruation Diabetes mellitus Zyklusstörungen Menstruationsstörungen Probleme Monatsblutung