Psychotherapie: was versteht man genau darunter?

Der menschliche Körper und seine Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Ist die Seele eines Menschen belastet, kann es zu verschiedenen körperlichen Beschwerden kommen. Damit verbunden sind auch bestimmte Verhaltensweisen in besonderen Situationen. In einer Psychotherapie kann man die seelischen Probleme definieren, bekommt eine Anleitung um diese Probleme zu bewältigen und lernt sich und sein Verhalten zu kontrollieren.

Im Grunde genommen ist der Begriff Psychotherapie ein Oberbegriff für unterschiedliche Methoden, mit denen Verhaltenstörungen, psychische Störungen und seelische Leiden beeinflusst, gelindert und geheilt werden können. Das Ziel einer Psychotherapie ist es durch das Gespräch zwischen Therapeuten und Betroffenem die Symptome zu verringern oder ganz zu beseitigen. Es soll durch die Psychotherapie eine Veränderung der Persönlichkeit erreicht werden. Ein weiteres Ziel einer Psychotherapie ist es, mehr Lebensqualität herbeizuführen und dabei auf die Gabe von Medikamenten zu verzichten. Es soll die Ursache der Erkrankung ausgemacht und bekämpft werden, nicht nur die Symptome selbst.

Damit dies überhaupt erreicht werden kann, ist es wichtig das der Therapeut und der Betroffene eine Bindung zueinander aufbauen, deren Basis das Vertrauen ist. Psychotherapeuten gibt es sehr viele und die meisten von ihnen haben sich auf einen bestimmten Bereich spezialisiert.

Empfehlenswert ist eine Psychotherapie bei unterschiedlichen Erkrankungen oder Störungen der Selbstwahrnehmung sowie bei abnormen Verhaltensweisen. So kann eine Psychotherapie bei Alkoholsucht und Magersucht ebenso helfen, wie bei panischen Zuständen, bei Depressionen oder bei einem mangelnden Selbstwertgefühl.

Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Gesundheit Körper Seele Verhaltenstherapie Psychotherapie Psychologe Gesprächstherapie