Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie): Ursachen, Behandlung, Prognose
Die Prostatavergrößerung, in Fachkreisen Benigne Prostatahyperplaise genannt und mit BPH angekürzt, ist eine typische Männerkrankheit, die vor allem Männer in höherem Lebensalter trifft. Hierbei handelt es sich um eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse, also der Prostata, die allerdings in den meisten Fällen gutartig ist.
Eine Benigne Prostatahyperplasie zeigt sich zunächst mit Problemen beim Wasserlassen, die sich im Laufe der Zeit verstärken. Ferner kommt es zu einem schwächeren Harnstrahl und im schlimmsten Fall zu einem sog. Harnverhalt, also der Unfähigkeit überhaupt noch Wasser lassen zu können. Letzteres ist aber erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Fall und kann meist vermieden werden, da die Prostatavergrößerung frühzeitig entdeckt werden kann.
Die frühzeitige Entdeckung erfolgt durch einen Urologen, der die Prostata über den Mastdarm abtastet. Durch eine Ultraschalluntersuchung wird dann meist die Diagnose untermauert. Damit eine bösartige Erkrankung der Prostata vermieden werden kann, sollten Männer ab dem 50. Lebensjahr in regelmäßigen Abständen zu Vorsorgeuntersuchungen beim Urologen gehen.
Es gibt die unterschiedlichen Methoden, mit denen eine Prostatavergrößerung behandelt werden kann. In erster Linie sind es bestimmte Medikamente, die gereicht werden. Daneben werden auch Operationen durchgeführt, bei denen das überschüssige Prostatagewebe entfernt wird. Diese Methode verspricht langfristig gesehen sehr gute Erfolge. Des Weiteren ist eine Lasertherapie möglich.
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Februar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Geschlechtsorgane Prostatakrebs Prostata Prostatavergrößerung BPH Benigne Prostatahyperplasie Harnweg Harnverhalt
