Persönlichkeitsstörungen: das „Ich“ krankt - Drogen, Alkohol und Depressionen als Begleiter
Unter einer Störung der Persönlichkeit versteht man, dass bestimmte Merkmale der Persönlichkeitsstruktur ausgeprägt, unflexibel und unangepasst sind. Persönlichkeitsstörungen sind Verhaltensmuster, die aufgrund von bestimmten Entwicklungen in der Kindheit und in folgenden Lebensabschnitten, auftauchen. Es können aber auch genetische Faktoren und/oder Hirnschäden für eine Persönlichkeitsstörung verantwortlich sein.
Die Verhaltensmuster, die Betroffene an den Tag leben, weichen von einem flexiblen und der jeweiligen Situation angemessen Verhalten ab. Meist wird durch die Persönlichkeitsstörung auch die persönliche und soziale Funktions- und Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst. Von Persönlichkeitsstörungen können alle Menschen betroffen sein, wobei es überwigend Frauen sind.
Die Ursachen sind sehr verschieden, denn es gibt keine einheitliche Ursache, die bei jeder Persönlichkeitsstörung für den Zustand verantwortlich gemacht werden kann. Immer wieder zu beobachten ist allerdings, dass es Ereignisse aus Umweltfaktoren wie das Elternhaus oder das soziale Umfeld sind, die Persönlichkeitsstörungen hervorrufen können. Darunter fallen auch kindliche Entwicklungen, vom Kindergartenalter bis hin zur Berufstätigkeit. Daneben gibt es auch genetische Faktoren. (genetisch) gesehen.
Persönlichkeitsstörungen werden meist von anderen Erkrankungen begleitet. So kommt es zum Einsatz von Drogen und dem missbräuchlichen Konsum von Alkohol. Aber auch Aggressivität oder Depressionen sind eine Begleiterscheinung von Persönlichkeitsstörungen.
In erster Linie können Persönlichkeitsstörungen durch psychotherapeutische Verfahren behandelt werden. In einigen wenigen Fällen kommen auch Medikamente, meist Psychopharmaka, zum Einsatz, die allerdings nur eine Milderung der Symptome bewirken.
Veröffentlicht am Mittwoch, 5. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Psychologie Sucht Psyche Verhaltenstherapie Psychopharmaka Psychotherapie Persönlichkeitsstörung Verhaltensstörung
