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Österliche Bußzeit als Diät - Fastenzeit zum Abnehmen nutzen?

Katholische Mitbürger befinden sich derzeit mitten in der österlichen Bußzeit, die besser als Fastenzeit bekannt ist. Fasten, das wird für viele Menschen mit einer Diät gleichgesetzt. Man isst nichts und nimmt so ob. Doch sollte man die österliche Bußzeit als Diät verstehen?

Schaut man sich dieses Thema aus Sicht der Kirche an, dann nicht. Denn die Fastenzeit hat eigentlich gar nichts mit einer Diät oder dem Wunsch abzunehmen zu tun. Die österliche Bußzeit fängt am Aschermittwoch an und endet mit der Karwoche. Dies sind 40 Tage Bußzeit, die an die 40 Tage erinnern soll, die Jesus in der Wüste verbracht hat.

Mit Diät hat das also gar nichts zu tun. Vielmehr geht es in der Fastenzeit darum, seine eigene Haltung zu überdenken. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen und in Anlehnung an die Zeit von Jesus in der Wüste, auf Luxus zu verzichten.

Dennoch kann die österliche Fastenzeit ein Anstoß dafür sein, sich zukünftig besser und gesünder zu Ernähren. Sicherlich ist das Fasten dann auch,, weitergeführt, eine Art Diät. Diese sollte allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, denn der komplette Verzicht auf Nahrung kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Daher ist es besser, vielleicht in der Fastenzeit komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Das ist ein perfekter Anfang.

Veröffentlicht am Mittwoch, 30. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Abnehmen Gewichtsreduktion Fastenzeit österliche Bußzeit Aschermittwoch Fasten Heilfasten