Nierenkrebs – bösartige Tumore der Niere
Unter dem Nierenkrebs versteht man bösartige Tumoren der Niere. In Deutschland ist der Nierenkrebs eine eher seltene Krebserkrankungen, die bei Erwachsenen ca. drei bis vier Prozent aller Krebserkrankungen ausmacht. Die am häufigsten vorkommende Form ist das Nierenzellkarzinom, dass auch Hypernephrom genannt wird.
Es ist derzeit nicht genau geklärt, wie es zum Nierenkrebs kommen kann. Es gibt allerdings eine Reihe von Risikofaktoren, die maßgeblich zur Entstehung von Nierenkrebs beitragen. Übergewicht und Rauchen sind dabei die Risikofaktoren Nummer 1. Meist wird der Nierenkrebs in einem späten Stadium und zufällig bei einer Routineuntersuchung festgestellt.
Ansonsten kann Blut im Urin ein Hinweis auf Nierenkrebs sein. Allerdings wird dieses Symptom meist mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht, sodass ein Nierenkrebs nicht die naheliegendste Erklärung ist. Im rahmen einer Ultraschalluntersuchung des Bauches kann Nierenkrebs nachgewiesen werden.
Behandelt wird Nierenkrebs meist durch eine operative Entfernung des Tumors. In der Regel muss dabei die betroffene Niere vollständig entfernt wird. Es kommt recht häufig vor, dass der Nierentumor bereits in andere Organe gestreut hat. In einem solchen Fall wird auf die Immuntherapie oder auf Bestrahlungen zurückgegriffen.
Wie bei vielen anderen Krebsarten gilt auch beim Nierenkrebs: je früher er erkannt werden kann, desto besser sind die Heilungschancen. Männer sind vom Nierenkrebs häufiger betroffen als Frauen. Rund drei Prozent aller Todesfälle durch Krebs sind im Nierenkrebs begründet.
Veröffentlicht am Dienstag, 29. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Krebs Karzinom Nierenkrebs Tumor der Niere Nierenzellkarzinom Hypernephrom Behandlung Nierenkrebs
