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Myom (Gebärmuttergeschwulst) erkennen - wie? Tumor gutartig? Heilung möglich?

Bei einem Myom handelt es sich um ein Gebärmuttergeschwulst der ein gutartiger Tumor ist. Er entwickelt sich aus den Muskelzellen der Gebärmutter und wird dabei in seinem Wachstum von Östrogenen beeinflusst. Daher tauchen Myome nur während der Geschlechtsreife auf. Myome treten häufig auf, sind aber erst ab einer bestimmten Größe bedenklich.

Eine Behandlung ist erst dann erforderlich, wenn day Myom starke Blutungen, Schmerzen oder sogar Fehlgeburten und Frühgeburten verursacht. Die meisten Myome sind sehr klein, wobei die auch so groß werden können, dass der gesamte Bauchraum ausgefüllt ist.

Warum ein Myom entsteht, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Fest steht nur, dass durch Östrogene das Wachstum beeinflusst wird. Daher handelt es sich bei Myomen auch um sog. hormonabhängige Tumore. Des Weiteren gehen Forscher davon aus, dass genetische Faktoren eine Rolle bei der Entwicklung von Myomen spielen können.

Bei rund einem Viertel der betroffenen Frauen zeigt ein vorhandenes Myom keine Symptome. Bei den anderen Betroffenen ist es oftmals eine verlängerte und verstärkte Regelblutung, die auf ein Myom hinweist. Auch das Gefühl einen Fremdkörper im Bauch zu haben, kann ein Hinweis auf diese Geschwulst sein. Spätestens wenn krampfartige Regelblutung auftreten, sollte eine Untersuchung beim Frauenarzt erfolgen.

Früher hat man Myome in erster Linie durch eine Operation behandelt. Heute werden einzelne Myome ausgeschält, sodass die Gebärmutter erhalten bleibt. Gibt es aber mehrere Myome, dann wird nach wie vor die gesamte Gebärmutter entfernt. Bei betroffenen Frauen, die kurz vor den Wechseljahren stehen, kann ein Myom auch durch eine Hormontherapie behandelt werden.

Veröffentlicht am Freitag, 28. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Tumor Geschlechtsorgane Myom Gebärmuttergeschwulst gutartiger Tumor Gebärmutterhalskrebs Gebärmutter