Mund-Fuß-Hand-Krankheit: eine bekannte und doch unbekannte Kinderkrankheit
Die Mund-Fuß-Hand-Krankheit betrifft hauptsächlich Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren. In unseren Breitengraden ist sie relativ unbekannt, hauptsächlich in China tritt sie gehäuft auf. Die ersten Anzeichen sind Schmerzen im Hals und am Abend auftretendes erhöhtes Fieber, daher diagnostiziert der Arzt erst einmal eine Angina. Nach ca. 3 Tagen entwickeln sich Bläschen an Händen, Füßen und im Mundbereich. Die Erkrankung ist hochgradig ansteckend, aber nur in der Fieberphase.
Durch Antibiotika erfolgt schnell eine Linderung, doch gerade für die Kinder ist durch die Bläschen im Mund eine Beinträchtigung bei der Nahrungsaufnahme gegeben. Joghurt und kühle Milchprodukte lindern die Beschwerden. Ähnlich wie Herpes verursacht es die gleichen Beschwerden, ist aber nicht damit vergleichbar. Bei einer Nichtbehandlung kann diese Erkrankung zu Todesfällen führen, dies ist aber nur aus den östlichen Ländern bekannt.
Der Auslöser der Mund-Fuß-Hand-Krankheit liegt vermutlich an der allgemeinen Umweltverschmutzung,wodurch sich die Kinder infizieren, wenn sie sich in der freien Natur aufhalten. Nach Ausbruch der Bläschen und der fieberfreien Phase kann das Kind den Kindergarten wieder besuchen, ohne das andere Kinder sich anstecken. Es ist nicht bekannt, dass es sich um eine chronische Krankheit handelt. Normalerweise ist es ein einmaliges Phänomen, welches sich nicht wiederholt und auch keine Nachwirkungen,oder Folgeschäden hat.
Veröffentlicht am Dienstag, 10. August 2010 | Autor: rl
Schlagwörter: Krankheit Gesundheit Infektion Fieber Kinder
