Migräne: Ursachen und Hilfe

Frauen sind häufiger von Migräne betroffen, das ist wissenschaftlich erwiesen. Teilweise hängt die Neigung zu Migräne vom Hormonhaushalt ab, denn sie tritt vermehrt vor oder während dem Eintritt der Periode auf.

Migräne äußert sich in Form von plötzlich auftretenden, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerzen. Die Betroffenen leiden oft unter Begleiterscheinungen wie z.B. Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen. Bei einer eher seltenen Form der Migräne kommt es vor der eigentlichen Migräneattacke zu einer Auraphase. Die Patienten leiden dann beispielsweise unter Wahrnehmungsstörungen und teilweise motorischen Störungen. Viele Patienten klagen auch über Sehstörungen mit Sehen von Lichtblitzen oder einem eingeschränkten Sichtfeld. Der Migränekopfschmerz an sich ist äußerst schmerzhaft, so dass man möglichst die Stunden während der Attacke im Bett verbringen sollte.

Der Anfall tritt sehr unberechenbar auf und kann durch Stress, Alkohol, veränderter Schlafgewohnheiten, Schwankungen im Hormonhaushalt und gewisse Lebensmittel begünstigt werden.

Vielen Patienten hilft es während der akuten Phase wenn sie sich zurück ziehen und den Raum verdunkeln, nach Möglichkeit alle Geräuschquellen abschalten und sie sich ruhig hinlegen und eine bis zwei Kopfschmerztabletten einnehmen. Kaffee soll bei manchen Patienten ebenfalls helfen. Ärzte verordnen oft sogenannte Triptane, die eingenommen werden, sobald sich ein Anfall ankündigt.

Es kann auch helfen wenn man autogenes Training macht. Dies kann man in einem Kurs erlernen und dann in einer Situation anwenden, in der die Migräne auftritt. Ein pauschales Rezept gibt es wie bei vielen Krankheiten nicht, - es muss vieles ausprobiert werden. Aber es gibt Hoffnung.

Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Mai 2010 | Autor: as
Schlagwörter: Krankheit Heilung Schmerzen Kopfschmerzen Arzt Migräne