Masern sind nicht harmlos! Ansteckende Kinderkrankheit mit Ausschlag - sogar meldepflichtig!

Masern ist eine altbekannt Kinderkrankheit, die durch das Masernvirus verursacht wird. Diese Infektionskrankheit ist weltweit verbreitet und verläuft in der Regel in zwei Stadien. Zunächst kommt es zu einem grippeähnlichen Vorstadium und dann zum Hauptstadium, dass von einem Hautausschlag begleitet wird.

Masern ist eine hochansteckende Kinderkrankheit, die nur einmal im Leben auftreten kann. Ist man einmal an Masern erkrankt, bildet der Körper einen lebenslangen Immunschutz. Da es sich um eine hochansteckende Krankheit handelt, treten die Masern meist geballt in einer bestimmten Region auf. Die Ansteckung erfolgt in den meisten Fällen im Kindergarten oder in der Schule.

Masern werden anhand der typischen Symptome festgestellt. In erster Linie ist es der charakteristische Hautausschlag, der eine schnelle Diagnose zulässt. Die Ursache der Masern ist die Infektion mit dem Masernvirus. Diese lässt sich nicht behandeln. Aus diesem Grund besteht die Therapie von Masern allein darin, die Symptome zu lindern.

Man kann aber auch von vornherein einer Infektion mit Masern durch eine Impfung vorbeugen. In einigen wenigen Fällen kann es im Verlauf der Erkrankung zu Komplikationen kommen, die teilweise lebensbedrohlich verlaufen. Zu den möglichen Komplikationen gehören zum Beispiel eine Mittelohrentzündung oder Lungenentzündung.

Tritt ein Masernfall auf, ist ein Arzt verpflichtet, dies dem örtlichen zuständigen Gesundheitsamt zu melden, da Masern nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes unter die meldepflichtigen Infektionskrankheiten fallen.

Veröffentlicht am Montag, 17. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Infektionskrankheit Masern Infektion Ansteckung Masernvirus Symptome Masern Behandlung Masern Kinderkrankheit Meldepflicht