Malaria: eine der verbreitetsten und gefährlichsten Infektionskrankheiten
Malaria, obwohl sie schon seit 1965 bekämpft wird, hat bisher immer die Oberhand behalten.Die durch die weibliche Stechmücke übertragene Krankheit äußert sich durch Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und immer wieder auftretenden Fieberattacken mit Schüttelfrost. Alle drei der bekannten Malariaformen sprechen auf gezielte Behandlung gut an.
Bei der Malaria tropica kann bei sofortiger Behandlung innerhalb weniger Tage die Genesung eintreten. Die Malaria tertiana bringt sich jeden zweiten Tag mit Fieberanfällen und Schüttelfrost in Erinnerung. Lebensgefahr besteht allerdings nicht. Am meisten schwächt den Patienten die Malaria quartana, doch auch diese Form der Erkrankung kann gut behandelt werden.
Unter allen drei Arten sind Komplikationen nur bei der Malaria tropica bekannt. Bei einer zu späten Behandlung können Blutarmut und Schock dazu führen, die Lunge, das Gehirn oder die Nieren zu schädigen. Die kann im Ernstfall zum Tode führen.
Verbunden mit Malariamitteln braucht der Erkrankte viel Wärme, Ruhe und Flüssigkeit. Mit der Einnahme von Malariamitteln vor Antritt einer Reise kann man sich vorab einen Schutz aufbauen. Eine Woche vor Reiseantritt sollte damit begonnen werden und das Mittel auch danach noch mindestens zwei Monate eingenommen werden. Sollte die Infektion trotzdem auftreten sind dank moderner Medikamente die Heilungsaussichten sehr gut. Eine Malariaerkrankung mit chronischen Rückfällen ist so gut wie ausgeschlossen.
Veröffentlicht am Donnerstag, 1. Juli 2010 | Autor: rl
Schlagwörter: Krankheit Gesundheit Infektion Medikamente Vorbeugung Malaria
