Magersucht: Ursachen und Auswirkungen
Ärzte bezeichnen die Magersucht auch sehr häufig als Anorexia nervosa. Patienten, egal ob Mann oder Frau, die unter dieser Essstörung leiden, finden sich oftmals viel zu dick, obwohl die meisten von ihnen ein völlig normales Gewicht haben. Deshalb fangen sie an im Laufe der Zeit immer weniger zu essen.
Dies kann soweit gehen, dass sie am Ende z. B. nur noch einen Apfel am Tag essen oder gar ganz auf das Essen verzichten und nur noch viel trinken mit dem Ziel möglichst schnell viel Gewicht zu verlieren.
Ebenso fangen Patienten an übermäßig viel Sport zu machen oder kilometerlange Spaziergänge oder Wanderungen zu unternehmen, um ihren Körper dazu zu bringen, noch mehr Kalorien zu verbrennen. Auch wenn die Patienten durch wenig Essen und viel Bewegung jeden Tag aufs Neue versuchen, ihr Gewicht zu schmälern, haben diese selbst bei extrem wenig Gewicht immer noch das Gefühl zu dick zu sein und verzichten deshalb weiter auf Essen. Durch den Verlust wichtiger Vitamine und Mineralstoffe kann es bei Magersüchtigen schnell zum Abbau lebenswichtiger Stoffe im Körper kommen.
Wird die Krankheit nach dem Erkennen nicht behandelt, kann dies im Laufe der Jahre zudem auch zu Osteoporose führen oder auch dazu, dass Frauen keine Kinder mehr bekommen können. Durch den Mangel an Vitaminen werden Patienten zudem auch häufiger anfällig für Krankheiten wie Grippe oder eine Lungenentzündung. Hier kann es sogar zu Todesfällen kommen.
Veröffentlicht am Mittwoch, 9. Juni 2010 | Autor: bm
Schlagwörter: Krankheit Ernährung Gesundheit Magersucht Essstörung
