Lungenentzündung (Pneumonie): Gefährliche bakterielle Infektion
Die Lungenentzündung, in Fachkreisen Pneumonie genannt, ist eine Infektionskrankheit, die sehr häufig vorkommt. Keine anderen Infektionskrankheit tritt so oft auf. Das Risiko, an einer Lungenentzündung zu erkranken ist im Winter größer.
Auch wer bereits unter einem geschwächten Immunsystem leidet, erkrankt schneller an der Lungenentzündung. Zudem sind ältere Menschen wie auch Kleinkinder sehr häufig von einer Lungenentzündung betroffen.
In der Regel wird die Lungenentzündung durch Bakterien ausgelöst. Vor allem durch Pneumokokken tritt diese Infektionskrankheit auf. Nur selten sind Viren oder Pilze verantwortlich. Durch die Tröpfcheninfektion gelangen die Erregen und die Lunge und führen hier zu einer Entzündung. Behandelt wird die Lungenentzündung mit speziellen Mittel, wie beispielsweise Antibiotika. Mehr als 50 Prozent der Fälle müssen im Krankenhaus behandelt werden.
Die Lungenentzündung heilt bei jungen und gesunden Menschen ohne Folgen aus. Es kann allerdings bei einem geschwächten Immunsystem zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Besonders bedenklich ist diese Erkrankung, wenn sie durch Krankenhauserreger während eines Aufenthalts im Krankenhaus entsteht. In diesem Fall spricht man von einer nosokomialen Infektion, die spezielle Erreger hat, die derzeit widerstandsfähig gegen heute verfügbare Medikamente sind.
Um sich vor einer Lungenentzündung durch Pneumokokken zu schützen, gibt es eine Impfung, die bei Kleinkindern bis zum zweiten Lebensjahr, bei der Generation 60+ sowie bei angeborenen oder erworbenen Immunschwächen zu empfehlen ist.
Veröffentlicht am Mittwoch, 13. April 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Lungenentzündung Pneumokokken Lunge Infektionskrankheiten Pneumonie nosokomialen Infektion Krankenhauserreger
