Kinderkrankheit: Ansteckend und gefährlich, danach meist immun
Kinderkrankheiten sind Infektionskrankheiten spezieller Natur. Nachdem man sich angesteckt und die Krankheit überwunden hat, ist man meist lebenslang immun. Da Kinderkrankheiten sehr ansteckend sind, erreichen sie schnell eine hohe "Durchseuchungsrate", sind also binnen kürzester Zeit weit verbreitet und lassen beinahe niemanden aus. Wer es dennoch ohne Mumps, Röteln oder Windpocken ins Erwachsenenalter schafft, sollte sich nicht unbedingt darüber freuen - auch Erwachsene können Kinderkrankheiten bekommen, oft in stärkerer Form oder abgewandelter Symptomatik.
Zu den bekanntesten Kinderkrankheiten gehören wie erwähnt Mumps, Röteln oder die in Österreich als "Schafblattern" oder "Feuchtblattern" bekannten Windpocken. Weiters sind Keuchhusten, 3-Tage-Fieber und Masern typische Krankheiten, die man vor allem als Kind bekommt, wonach man von ihnen aber lebenslang verschont wird. Die Kinderlähmung ist in Erste-Welt-Staaten durch konsequente Durchimpfung Gott sei Dank kein großes Problem mehr, andere Krankheiten sollen ebenso ausgerottet werden.
Auch Kinderkrankheiten können heftig verlaufen und bleibende Schäden hinterlassen. Lungen- und Mittelohrentzündungen können in ihrem Gefolge schnell auftreten, in sehr seltenen Fällen auch eine lebensbedrohliche Gehirnhautentzündung. Es ist also nicht mit Masern, Mumps & Co zu spaßen, Arztbesuch und medikamentöse Behandlung sind ein Muss.
Die Behandlung erfolgt meist durch reine Linderung der Symptome und Bettruhe, denn gegen Viren, die Kinderkrankheiten meist verursachen, ist noch kein Universalkraut gewachsen.
Veröffentlicht am Freitag, 8. Januar 2010 | Autor: jf
Schlagwörter: Krankheit Krankheiten Kinderkrankheiten Mumps Masern Windpocken Entzündung Virus
