Keuchhusten, Stickhusten (Pertussis): Impfung vor hochansteckende Infektionskrankheit
Der Keuchhusten ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die durch das Bakterium „Bordetella pertussis“ ausgelöst wird. In den meisten Fällen zieht sich diese Erkrankung über mehrere Wochen hin und wird zu Beginn gar nicht als Keuchhusten wahrgenommen. In der ersten Zeit kommt es nämlich nur zu einem gewöhnlichen Husten, sodass viele Betroffene diesen mit entsprechenden Hustenlösern etc. behandeln. Das es sich dann doch um Keuchhusten handelt, wird meist erst deutlich, wenn sich Hustenattacken einstellen, die immer häufiger und stärker eintreten. Bedenklich sind solche Hustenattacken in erster Linie bei Säuglingen und Kleinkindern, denn sie können zum Atemstillstand führen.
Keuchhusten wird immer wieder unterschätzt und dass obwohl die Behandlung der Ursache nur im Anfangsstadium möglich ist. Der Krankheitsverlauf kann durch Antibiotika verkürzt und gemildert werden. Im Anfangsstadium kommen dabei schwächere Antibiotika zum Einsatz. Je nach Fortschreiten der Erkrankung werden stärkere Antibiotika verabreicht. Zudem ist es sehr wichtig, dass Betroffene reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen und möglichst viele kleine Mahlzeiten am Tag essen.
Damit es erst gar nicht zu einer Ansteckung mit Keuchhusten kommen kann, gibt es eine entsprechende Impfung. Sie Schutzrate liegt bei 80 bis 90 Prozent. Die Impfung ist eine Drei-Fach-Impfung und wird sehr gut vertragen. Die erste Impfung erfolgt im ersten Lebensjahr, meist ab der 9. Lebenswoche. Eine weitere Impfung erfolgt zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat und dann sollte bei Kindern zwischen fünf und sechs Jahren eine Auffrischung erfolgen.
Veröffentlicht am Dienstag, 21. Dezember 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Infektionskrankheit Impfung Antibiotika Atmung Infektion Keuchhusten Anzeichen Keuchhusten Behandlung Keuchhusten Hustenlöser Husten Sauerstoff Atemwege Lungen
