Hydrotherapie, Wassertherapie: Heilen mit Wasser - ist das möglich?
Bei der Wassertherapie handelt es sich um ein methodisches, naturheilkundliches Verfahren, bei dem Wasser für die Behandlung zahlreicher Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt wird. Daneben kann durch die Wasserheilkunde eine Abhärtung des Immunsystems erreicht werden und es werden Maßnahmen zur Prävention, Rehabilitation und Regeneration ergriffen. Dabei nutzt die Hydrotherapie den sog. „wassereigenen Temperatur-Reiz“, während der Wasserdruck und -auftrieb nur eine untergeordnete Rolle spielen.
In der Wasserheilkunde wird Wasser in unterschiedlichen Aggregatzuständen genutzt. Im Form von Dampf z.B. für Inhalationen, als kaltes, lauwarmes oder warmes Wasser z.B. bei Kneipp-Kurzen oder in Form von Eis. Auch Anwendung wie Saunagänge und Dampfbäder, Güsse, Wickel und Kompressen sowie Waschungen sowie Teil- und Vollbäder sind Methoden der Hydrotherapie.
Eine der bekanntesten Anwendungen in der Hydrotherapie sind die Kneippbäder nach Pfarrer Kneipp, die nicht nur ein Teil der alternativen Medizin sind, sondern lange schon auch in der Schulmedizin Anklang gefunden haben. Ferner kann durch Abreibungen mit feuchten Tüchern die Durchblutung angetrieben werden und Patienten mit Wirbelsäulenschädigungen absolvieren Bewegungsbäder.
Wassergymnastik gehört im entfernteren Sinne ebenfalls zur Hydrotherapie und ist auch ein Bereich, der in der Schulmedizin empfohlen und angeboten wird. Bekannt ist auch das Wechselduschen, welches zu einem Zusammenziehen und Erweitern der Gefäße sorgt. Ebenso gesund und hilfreich ist das Saunieren bzw. der Besuch in einem Dampfbad.
Veröffentlicht am Dienstag, 21. Dezember 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Wellness Prävention Gymnastik Wassergymnastik Naturheilkunde Wechselduschen Hydrotherapie Wassertherapie Wasserheilkunde Kneippbäder Kneippkur Kneippen Regeneration
