Hautkrebs, Melanom: bösartige Tumore der Haut erkennen - Aussichten auf Heilung und Vorbeugung

Der Begriff Hautkrebs ist ein Oberbegriff für zahlreiche bösartige Tumore der Haut. Darunter zu verstehen sind Melanome, besser bekannt als „schwarzer Hautkrebs“, sowie alle Formen des Weißen Hautkrebses (Basaliom, Spinaliom oder Aktinische Keratose). Die unterschiedlichen Hautkrebsarten haben unterschiedliche Ursachen, wobei eine intensive Sonnenbestrahlung in den meisten Fällen zum Hautkrebs geführt hat.

Der Schwarze Hautkrebs beispielsweise tritt sehr häufig im Erwachsenenalter auf, wenn man in der Kindheit häufig einer hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt war und desöfteren einen Sonnenbrand hatte. Daneben können aber auch Kontakte zu giftigen und krebserregenden Stoffen wie Asbest, Bestandteile von Teer sowie eine radioaktive Strahlung für den Hautkrebs verantwortlich sein.

Hautkrebs zu erkennen ist für den Laien nicht einfach. Bestehen Veränderungen der Haut, z.B. an Sommersprossen oder Muttermalen, sollte ein Hautarzt zur Klärung besucht werden. Meist sind bösartige Tumore der Haut anders pigmentiert und werden größer. Die Veränderungen der Haut bei Hautkrebs sind meist schmerzfrei und werden daher nicht realisiert.

Wurde Hautkrebs diagnostiziert, dann kommt meist ein operativer Eingriff in Frage, da er am erfolgversprechendsten ist. In den meisten Fällen kann mit einer örtlichen Betäubung das geschädigte Gewebe mit seiner Wurzel entfernt werden.

Die wirkungsvollste Methode, um sich von vornherein gegen Hautkrebs zu schützen ist es, eine übermäßige Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Bei sämtlichen Aktivitäten im Freien, im Sommer wie im Winter, sollte zudem eine Sonnenschutzcreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor benutzt werden.

Veröffentlicht am Freitag, 7. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Tumor Krebs Karzinom Hautkrebs Muttermal Melanom schwarzer Hautkrebs Aktinische Keratose Spinaliom Basaliom Weißer Hautkrebs