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Harn- und Stuhlinkontinenz: Ursachen und Behandlung der Inkontinenz

Unter der Inkontinenz versteht man, dass Betroffene Urin und/oder Stuhlgang nicht mehr kontrolliert zurückhalten können. Statistiken zufolge sind in Deutschland mehr als sieben Millionen Menschen an Inkontinenz erkrankt. Davon sind rund 80 Prozent Frauen, die zwischen 20 und 75 Jahre alt sind. 10 Prozent der Männer sind an Harninkontinenz erkrankt und bei der Stuhlinkontinenz sind es bei beiden Geschlechtern rund 10 Prozent.

Die Ursachen für eine Harn- und Stuhlinkontinenz sind unterschiedlich. Fehlbildungen können ebenso verantwortlich sein wie Verletzungen. Daneben kann die Inkontinenz auch eine Folge von Krankheiten sein. Bei der Harn- wie auch der Stuhlinkontinenz gibt es unterschiedliche Formen, die von verschiedenen Beschwerden begleitet werden. Unterschieden werden bei der Harninkontinenz die Streßinkontinenz, die Dranginkontinez, die Überlaufinkontinenz und die funktionelle Inkontinenz. Im Bereich der Stuhlinkontinenz ist die Überlaufinkontinenz, anorektale Inkontinenz oder neurogene Inkontinenz bekannt.

Je älter Betroffene sind, desto schwerwiegender sind die Folgeerkrankungen, die mit einer Inkontinenz verbunden sind. Ältere Haut besitzt eine geringere Regenerationsfähigkeit, sodass durch die Inkontinenz in sehr vielen Fällen Druckgeschwüre hervorruft. Diese in Fachkreisen Dekubitus genannte Folge ist auch die häufigste Ursache dafür, dass Personen mit Inkontinenz stationär behandelt werden müssen.

Durch eine fachgerechte Behandlung kann Betroffenen geholfen werden. Auch wenn dieses Thema unangenehm ist, ist ein Gespräch mit dem Hausarzt in jedem Fall ein Muss.

Veröffentlicht am Freitag, 28. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Verdauung Inkontinenz Stuhlinkontinenz Harninkontinenz Draninkontinenz Überlaufinkontinenz