Gehirntumore: selten aber gefährlich

Bei einem Gehirntumor ist im Gehirn ein Gewebe vorhanden, in dem sich die Zellen vermehren und ständig wachsen. In der Medizin wird zwischen gutartigen und bösartigen Gehirntumoren unterschieden. Auch wenn der Gehirntumor nur rund 2 Prozent aller Krebserkrankungen ausmacht, sind die Folgen nicht unerheblich.

Bedenklich ist ein Gehirntumor, weil das Gehirn im festen Schädel eingebettet ist. Bei einem Gehirntumor wächst das Gewebe, es hat aber eigentlich keinen Platz. In der Folge kommt es durch einem hohen Druck, aus dem sich wiederum die unterschiedlichsten gesundheitlichen Einschränkungen für den Betroffenen ergeben. Gutartige Tumore wachsen nur und können problemlos entfernt werden. Bösartige Tumore hingegen besiedeln auch andere Organe, was bis zum Tod führen kann.

Wie ein bösartiger Gehirntumor entsteht, ist bislang wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Es gibt allerdings einige bekannte Risikofaktoren, wie z.B. radioaktive Strahlung. Ferner steigt das Risiko an einem Gehirntumor zu erkranken, je älter man wird. Ferner wird immer wieder diskutiert, dass auch Hochspannungsleitungen, Handys, Kopfverletzungen oder Ernährungsgewohnheiten einen Einfluss auf die Entstehung von Tumoren nehmen könnte. Allerdings gibt es hierfür keine eindeutigen Belege.

Ein Gehirntumor kann unterschiedliche Beschwerden hervorrufen, wie z.B. sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, epileptische Anfälle, Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen. Die einzelnen Beschwerden sowie deren Stärke hängt immer davon ab, in welchem Stadium sich der Tumor befindet und wo er sich angesiedelt hat. Entsprechend dieser Faktoren wird auch eine Therapie gewählt. Neben dem operativen Eingriff hat sich eine Strahlenbehandlung sowie eine Chemotherapie als sehr erfolgreich erwiesen.

Veröffentlicht am Freitag, 11. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Tumor Chemotherapie Karzinom gutartiger Tumor Strahlenbehandlung Gehirntumor bösartiger Tumor gutartig bösartig