Frauenkrankheiten: Was tun bei Blasenentzündung?
Blasenentzündungen sind sehr lästig und vor allem schmerzhaft. Mindestens einmal im Leben ist jede Frau von diesem Problem betroffen, das unbehandelt sehr schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann.
Während viele Frauen nur einmal mit einer Blasenentzündung zu tun haben, kehrt sie bei vielen Frauen immer wieder. Die Blasenentzündung, auch unter dem Begriff Harnwegsentzündung bekannt, kann sehr schmerzhaft sein, vor allem beim Wasserlassen. Dass man an einer Blasenentzündung leidet erkennt man zum einen an einem Brennen beim Gang auf die Toilette und einem ständigen Harndrang. Auch beim Gang auf die Toilette kann die Blase nicht immer vollständig entleert werden, der Urin ist trübe und oftmals sogar mit Blut vermischt. In schweren Fällen wird die Blasenentzündung von Schmerzen im Unterbauch begleitet.
Ausgelöst wird eine Harnwegsinfektion, die im übrigen auch Männer bekommen können, durch Bakterien des Typs „escherichia coli“. Dieser Bakterientyp kommt natürlicherweise im Darm vor, doch wenn die Keime in die Harnröhre gelangen und in die Blase aufsteigen, vermehren sie sich hier schnell und es kommt zur Blasenentzündung. Die Entzündung muss nicht aufgrund mangelnder Hygiene eintreten, denn eine übertriebene Intimhygiene kann die Anfälligkeit gegenüber der Blasenentzündung sogar begünstigen. Verantwortlich sein kann z.B. ein gestörter Urinabfluss durch Fremdkörper und Verengungen, oder eine Blasensenkung. Dadurch kann die Blase nicht komplett entleert werden und die Keime vermehren sich.
Eine Blasenentzündung sollte man in keinem Fall unterschätzen und unbedingt zum Arzt gehen. Wird eine Blasenentzündung nicht mit Medikamenten behandelt, kann sie weiter zu den Nieren aufsteigen und hier eine gefährliche Nierenbeckenentzündung hervorrufen. Der Arzt verschreibt in der Regel Antibiotika und gibt den Rat, sehr viel zu trinken, damit Nieren, Darm und Harnwege gut durchspült werden.
Veröffentlicht am Montag, 17. Mai 2010 | Autor: kb
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