Erogene Zonen von Mann und Frau – Lust und Frust

Unter der erogenen Zone versteht man einen Körperbereich, bei dem durch eine entsprechende Reizung eine sexuelle Stimulation erreicht wird. Die eine bestimmte Stelle, die als erogene Zone gilt, gibt es nicht, denn jeder Mensch nimmt eine Reizung anders wahr. Es gibt aber bestimmte Regionen, bei denen ein besondere Empfänglichkeit für Berührungen gegeben ist.

Um diese Körperstellen ein wenig zu konkretisieren, wurden die erogenen Zonen in zwei Klassen einteilt. Es gibt es spezifische und nicht spezifische erogene Zonen. Zu den nicht spezifischen erogene Zonen gehört der behaarte Hautbereiche, sowie die Seiten des Halses und das Genick. Ebenso die Füße und Fußsohlen, die Achseln und die Seitenbereiche des Brustkorbs.

Ferner werden auch die Innenseiten der Arme, der Rücken, die Lebenden und der Bauch sowie der Po in den bereich der nicht spezifischen erogenen Zonen eingeteilt. Werden diese Körperstellen durch Zärtlichkeiten wie dem Streicheln gereizt, erhöht sich die sexuelle Erregung. In diesem Augenblick realisiert das Gehirn, dass eine Stimulation der spezifischen erogenen Zonen kurz bevor steht.

Zu den spezifischen erogenen Zonen gehören im groben die Haut- und Schleimhautbereiche. Hier ist eine sehr hohe Dichte an Nervenenden gegeben, sodass diese Stelle besonders empfänglich für eine direkte Stimulation sind. Im Detail gehören zu den spezifischen erogenen Zonen der Mund und die Zunge, die Augenbrauen, die Fingerspitzen sowie Hände.

Daneben gibt es Unterschiede bei Männern und Frauen, denn während Frauen es erregt finden, wenn ihre Brustwarzen gestreichelt werden, ist dies bei Männern nicht der Fall. Dafür sind aber bei einem Mann der Penis und der Hodensack besonders empfänglich.

Wo aber genau die erogenen Zonen im Einzelfall liegen, kann man so gar nicht definitiv sagen. Jeder Mensch reagiert ganz anders auf Streicheleinheiten. Die Empfänglichkeit von Körperstellen für sexuelle Stimulation kann zudem auch von der Stimmung der Person abhängen. Was gestern noch sehr beeindruckt hat, kann heute eher unangenehm wirken.

Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Geschlechtsorgane Sexualität Erogene Zone G-Punkt spezifische erogene Zone sexuelle Stimulation