Ein gestörtes Essverhalten ist noch lange keine Essstörung
Liegt ein gestörtes Essverhalten vor, muss dies noch lange nicht bedeuten das auch eine Essstörung vorhanden ist. Allerdings ist der Übergang fließend und so sollte man genau wissen, was ein gestörtes Essverhalten ist und wo eine Essstörung anfängt.
Experten reden von einer Essstörung, wenn essen bzw. nichts essen als ein Versuch dient, seelische Probleme zu beheben. Essen kann in einem solchen Fall auch dazu benutzt werden, ein Ersatz für etwas zu sein, was im Leben fehlt, wie z.B. soziale Kontakte oder ein mangelhaftes Selbstwertgefühl. Des Weiteren spielen Schönheitsideale eine große Rolle, die meist erst zu einer Diät führen, schnell aber auch in Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht enden.
Von einem auffälligen Essverhalten ist die Rede, wenn das Gefühl beim Essen eine übergroße Rolle spielt. Man isst auch um sich für eine Leistung zu belohnen, isst um Stress abzubauen oder um sich zu trösten. Wenn diese Dinge eine Rolle spielen und nicht der eigentliche Sinn des Essens, nämlich die Erhaltung des Lebens und der Gesundheit, dann ist von einem auffälligen Essverhalten auszugehen.
Da der Übergang fließend ist, sollte man die Auffälligkeiten im Blick haben und seine Einstellung zum Essen und auch zum eigenen Körper stark hinterfragen. Grundsätzlich ist ein auffälliges Essverhalten noch keine Krankheit, aber der nächste Schritt ist nicht weit und kann lebensbedrohliche Auswirkungen nach sich ziehen.
Veröffentlicht am Donnerstag, 19. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Magersucht Bulimie Essstörung Essverhalten gestörtes Essverhalten Schönheitsideale
