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EHEC – die Angst ist groß: Kontakt mit Erreger vermeiden - wie?

EHEC – diese Abkürzung ist derzeit in aller Munde, denn das Enterohämerrhagische Escherichia coli verbreitet sich rasant, ruft schwere Krankheitserscheinungen hervor und kann tödlich enden. Viele Menschen sind inzwischen an diesem Darmbakterium erkrankt, werden teilweise auf der Intensivstation behandelt. Neusten Erkenntnissen zufolge sollen es Gurken aus Spanien sein, die für diese Epidemie verantwortlich sind. Doch absolute Sicherheit gibt es noch nicht.

Eigentlich ist das EHEC-Bakterium harmlos, doch bei dem derzeit grasierenden Erreger handelt es sich um eine besonders aggressive Form. Eine Erkrankung zeigt sich durch wässrigen und blutigen Durchfall, der mit krampfartigen Bauchschmerzen sowie Erbrechen einhergeht. In den meisten Fällen kommt noch hohes Fieber hinzu. Besonders dramatisch ist die Erkrankung bei Kindern, denn bei ihnen kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Dies können lebenslange Schädigungen der Nieren und des Gehirns sein.

Übertragen wird der Erreger durch die Schmierinfektion von Mensch zu Mensch. Das sich jetzt so viele Menschen in Deutschland angesteckt haben, ist darauf zurückzuführen, dass die EHEC-Bakterien sich auch im Kot von Nutztieren wie Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen befinden. Die Gurken sollen mit infizierten tierischen Produkten gedüngt worden sein, sodass die Gurken mit dem Erreger kontaminiert sind.

Vorbeugen kann man der Erkrankung derzeit vor allem durch den Verzicht auf Gurken aus Spanien, wobei man auch bei anderen Gemüsesorten vorsichtig sein sollte. Das Robert Koch-Institut warnt derzeit vor allen Gemüsesorten; sie sollten nicht roh verzehrt werden. Des Weiteren sollte man sich in diesen Tagen einfach einmal mehr die Händewaschen und das sehr gründlich. Auch wenn mit Tieren gespielt wurde, sollte einmal mehr auf das gründliche Händewaschen geachtet werden.

Veröffentlicht am Montag, 30. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Darm Durchfall EHEC EHEC-Bakterien Robert Koch-Institut neue Seuche Darmseuche Deutschland Darminfektion