Drohende Lähmung: Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) erkennen und behandeln
Der Bandscheibenvorfall wird in Fachkreisen Diskusprolaps genannt und ist eine Erkrankung an der Wirbelsäule. Unbehandelt hat ein Bandscheibenvorfall schwerwiegende Folgen, die bis zur völligen Arbeitsunfähigkeit führen können. Zudem sind die Schmerzen im Rücken dann sehr stark und können oftmals mit den stärksten Schmerzmitteln nicht mehr behandelt werden.
Bei einem Bandscheibenvorfall treten Teile der Bandscheibe hervor. Dies ist vor allem im Spinalnerven- oder Rückenmarkskanal der Fall. Hervorgerufen wird der Bandscheibenvorfall durch eine Überbelastung der Wirbelsäule, bei einer bereits bestehenden Schädigung. Auftreten kann der Bandscheibenvorfall auch ohne das ein Einfluss von Außen genommen wurde.
Der Bandscheibenvorfall zeigt sich in sehr starken Schmerzen, die auch in andere Körperteile ausstrahlen. Oftmals gehen die Schmerzen mit einem Gefühl der Taubheit einher und gelegentlich kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen. Begründet ist dies darin, dass die Nervenwurzeln bei einem Bandscheibenvorfall eingeklemmt und nicht mehr richtig versorgt werden.
In den meisten Fällen kann eine konservative Behandlung den gewünschten Erfolg bringen. In sehr schweren Fällen allerdings ist eine Operation unumgänglich. Unter einer konservativen Therapie versteht man in diesem Fall eine vier- bis sechswöchige Therapie, in der vor allem Ruhe verordnet wird. Daneben wird meist eine Schmerztherapie durchgeführt in der der Betroffene u.a. lernt, seine Lebensgewohnheiten im Bezug auf seinen Bewegungsapparat zu ändern. Um die Schmerzen erträglicher zu machen, werden meist Schmerzmittel verschrieben. Begleitet wird die Therapie auch von physiotherapeutischen Maßnahmen.
Veröffentlicht am Montag, 7. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Rückenschmerzen Wirbelsäule Bandscheibe Schmerzmittel Bandscheibenvorfall Schädigung der Wirbelsäule Operation Bandscheibenvorfall
