Die Zentralvenenthrombose - Schleier vor Augen: Laser-Behandlung hilft
Bei einer Zentralvenenthrombose handelt es sich um den Verschluss des zentralen blutableitenden Gefäßes im Auge. In Fachkreisen wird diese Erkrankung „Vena centralis retinae“ genannt. Bei einer Zentralvenenthrombose kommt es vor allem zu einer Verschlechterung der Sehkraft, die schmerzlos ist. Betroffen ist von dieser Erkrankung meist nur ein Auge.
Ist man an einer Zentralvenenthrombose erkrankt, bemerkt man dies zunächst daran, dass das Sehen Verschleiert ist. Man hat das Gefühl, man schaut durch eine Gardine. Daneben kommt es zu einer schleichenden und völlig schmerzfreien Verminderung der Sehschärfe. Bei einem Augenarzt wird der Augenhintergrund gespiegelt, was Funduskopie genannt wird. Hierbei stellt der Augenarzt eine streifige Blutung in der Netzhaut oder eine Schwellung des Sehnervenaustritts fest.
Wie es zu einer Zentralvenenthrombose kommt, ist bislang noch nicht eindeutig wissenschaftlich untersucht und geklärt. Eine Rolle spielen aber in jedem Fall die allgemein bekannten Risikofaktoren, die eine Thrombose auslösen. Des Weiteren kann eine Erhöhung des Hämatokritwertes, was z.B. nach einem Höhentraining der Fall ist, verantwortlich für diese Erkrankung sein. Im Krankheitsverlauf können Komplikationen auftreten. So kann es zu einer bleibenden Verminderung der Sehschärfe bis hin zu einer vollständigen Erblindung kommen. Begleitet wird dies meist durch eine Erhöhung des Augeninnendrucks.
Behandelt werden kann die Zentralvenenthrombose durch einen Lasereingriff, durch den die Blutzufuhr vermindert und damit ein Anstieg des Augeninnendruck vermieden werden kann. Durch Medikamente, meist in Form von Infusionen, kann zu dem das Blutgerinnsel aufgelöst werden.
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Thrombose Zentralvenenthrombose Augeninnendruck Blutgerinnsel im Auge Augen Laserbehandlung
