Die Wundrose, auch Erysipel genannt: Behandlung im Krankenhaus mit Antibiotika
Bei der Wundrose, die in Fachkreisen Erysipel genannt wird, handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Betroffen sind die oberen Hautschichten und Lymphwege. Die Wundrose zeigt sich in einer starken Rötung der betroffenen Hautstellen und tritt in erster Linie im Gesicht, an den Armen wie auch an den Beinen auf.
In der Folge kommt es zu einem Anschwellen und später überwärmt die betroffene Hautstelle. Daneben kann es zu hohem Fieber kommen, Schüttelfrost und in einigen wenigen Fällen bilden sich Blasen, die einbluten können.
In der Regel ist eine akute Infektion der Haut durch Streptokokken der Gruppe A die Ursache für die Wundrose. In einigen seltenen Fällen sind es aber auch andere Erreger, die diese Infektionskrankheit hervorrufen. Die Bakterien treten durch eine Wunde oder auch durch Fußpilz in den Körper ein. Als besonders gefährdet gelten Menschen, die unter Wassereinlagerungen im Gewebe leiden.
In der Regel werden Betroffene im Krankenhaus behandelt, da eine hochdosierte Therapie mit Antibiotika erforderlich ist. Des Weiteren werden die Begleiterscheinungen behandelt, sodass evtl. fiebersenkende Medikamente verabreicht werden. Bei einer leichten Form der Wundrose ist meist eine Behandlung mit Tabletten ausreichend, die dann auch zu Hause durchgeführt werden kann.
Folgeschäden treten meist nicht auf, sofern die Wundrose rechtzeitig behandelt wird. Unter Umständen kann es zu einem Verkleben der Lymphbahnen kommen und auch eine Thrombose kann nicht ausgeschlossen werden.
Veröffentlicht am Montag, 2. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Infektionskrankheit Antibiotika Infektion Erysipel Wundrose Schüttelfrost Lymphabfluss Thrombos Lymphbahnen
