Die Teufelskralle als Heilmittel der Natur – ein Alleskönner?

Die Teufelskralle setzt man in Afrika schon seit Jahrhunderten gegen Verdauungsbeschwerden, gegen Fieber und zur Linderung von Schmerzen ein. Seit rund 100 Jahren ist die Heilkraft der Pflanze auch bei uns in Europa bekannt.

Von der Teufelskralle, die biologisch „Harpagophytum procumbens“ genannt wird, sind nahezu 2000 Arten bekannt. Allerdings gibt es nur für die afrikanische Teufelskralle einen wissenschaftlichen Nachweis über die Heilwirkungen.

Zunächst kannten die Menschen nur die positiven Wirkungen aus der Wurzelknolle der Teufelskralle. In ihr sind Bitterstoffe enthalten, durch die der Magen und die Verdauungssäfte angeregt werden.

Aus getrockneten Knollen bereitete man einen Tee zu, der bei Appetitlosigkeit ebenso halft, wie bei einer verminderten Magen- und Gallensaftproduktion. Bis heute wird die Teufelskralle in dieser Form genutzt.

Einige Zeit später entdeckte man, dass von der Teufelskralle auch eine entzündungshemmende Wirkung ausgeht. Dies Wirkungen sind inzwischen wissenschaftlich belegt, sodass auch in der Schulmedizin die Teufelskralle bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates zum Einsatz kommt. Zudem ist die Pflanze mit dem Vorteil behaftet, dass sie in der Regel besser vertragen wird, als chemische Schmerzmittel.

Zudem sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Aus diesem Grund wird die Teufelskralle oftmals auch bei chronischen Erkrankungen verwendet. Man kann heute zahlreiche Fertigprodukte mit Teufelskralle kaufen, wie etwa Tabletten, Tees und Tinkturen.

Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Naturheilmittel Heilmittel Harpagophytum procumbens Teufelskralle Tabletten Teufelskralle Pflanzen pflanzliche Heilmittel natürliche Heilmittel