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Die Schmerzmittelsucht und die schwerwiegenden Folgen

Ständige Schmerzen führen dazu, dass Betroffene Schmerzmittel einnehmen, um die Schmerzen zu lindern. Die Schmerzmittel wiederum sorgen sehr schnell dafür, dass eine Suchterkrankung auftritt. Die Schmerzmittelsucht ist immer häufiger, bereits auch unter Jugendlichen anzutreffen, und darf nicht unterschätzt werden.

Wer verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Aufsicht regelmäßig einnimmt, der ist im Bezug auf die Schmerzmittelsucht sehr gefährdet. Diese Sucht darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn es gibt viele Schmerzmittel, die bei einer unkontrollierten Einnahme Gefahren bergen.

Besonders dann, wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel handelt, werden diese als unbedenklich eingestuft und vermehrt eingenommen. Doch gerade diese Schmerzmittel ist oftmals alles andere als unbedenklich. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass selbst scheinbar harmlose Mittel wie Hustensaft oder Nasenspray bereits zu einem Suchtverhalten führen können.

Liegt die Arzneimittelsucht vor, sind die Folgen schwerwiegend. Einen Schaden nehmen können innere Organe, wie Leber und Niere, oder der Magen. Des Weiteren kann die Psyche angegriffen werden, denn nicht selten leiden Schmerzmittelsüchtige unter Angst- und Unruhezuständen sowie Wahrnehmungsstörungen. Sogar Spätfolgen können nicht ausgeschlossen werden, denn die Nebenwirkungen können u.U. auch nach dem Absetzen des Medikaments bleiben.

Bei anhaltenden Schmerzen sollte also nicht immer unbedingt zu einem Schmerzmittel gegriffen werden. Vielmehr sollte ein Arzt eine genaue Diagnose stellen und eine entsprechende Behandlung anstreben.

Veröffentlicht am Montag, 18. April 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Sucht Schmerzmittel Medikamentensucht freiverkäufliche Schmerzmittel Schmerzmittelsucht