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Die Phimose (Vorhautverengung): Behandlung oder Operation?

Die Vorhautverengung, in Fachkreisen Phimose genannt, ist eine erworbene oder aber auch angeborene Verengung des äußeren Vorhautrings. Dadurch lässt sich die Vorhaut am Penis entweder gar nicht oder nur mit sehr großen Schwierigkeiten über die Eichel ziehen.

Die angeborene Phimose besteht von Geburt an, muss aber ganz klar von der sog. Vorhautverklebung abgegrenzt werden. Sie ist bei Kleinkindern völlig normal, verschwindet ab dem dritten bis fünften Lebensjahr. Nur wenn dies nicht der Fall ist, ist von einer angeborenen Phimose die Rede.

Die erworbene Phimose entwickelt sich im Laufe der Zeit, was meist durch wiederholte Entzündungen oder gewaltsame Einwirkung der Fall ist. Begründet ist dies darin, dass Narbengewebe schrumpft und die Vorhaut daher stark verengen kann.

Behandelt wird die Phimose dadurch, dass die zu enge Vorhaut entweder entfernt oder nur erweitert wird. Dabei gibt es heute Verfahren, bei denen keine Operation durchgeführt werden muss. In einem solchen Fall wird eine Kortisonsalbe verschrieben, die mehrmals am Tag über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen aufgetragen wird.

Nach dieser Zeit kann die Vorhaut nach und nach gedehnt werden. Allerdings ist in den meisten Fällen eine Operation erforderlich. Hierbei wird die Vorhaut entfernt oder korrigiert.

Wird eine Phimose nicht behandelt, kann es zu Komplikationen kommen. Es kann u.U. Nach dem Zurückziehen der verengten Vorhaut hinter die Eichel die sog. Paraphimose auftreten. Dauert sie länger kann, kommt es zu einem Absterben der Eichel.

Veröffentlicht am Dienstag, 3. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Geschlechtsorgane Vorhautverengung Phimose Vorhautverklebung Paraphimose Beschneidung Kortisonsalbe Penis Vorhaut