Die Methoden der Neuropsychologie
Bei der Neuropsychologie handelt es sich um ein Teilgebiet der Psychologie, welches auch den Neurowissenschaften zugeordnet wird. Die Neuropsychologie beschäftigt sich mit physiologischen Prozessen im zentralen Nervensystem und deren Auswirkungen. Dieses Teilgebiet der Psychologie ist noch recht jung und beschäftigt in der Praxis vor allem mit den Folgen, die zerebrale Traumata mit sich bringen. Zahlreiche Erkenntnisse werden dabei aus Tierversuchen gewonnen.
In der Neuropsychologie gibt es mehrere Methoden, mit denen das Ziel verfolgt wird, das Verhalten und Erleben von physiologischen Prozessen zu beschreiben und diese erklärten zu können. Die Basis der verschiedenen Methoden in der Neuropsychologie bilden die Variationen des Nervensystems sowie dessen Darstellung. Eine der Methoden ist die sog. Transkranielle Magnetstimulation sowie der Einsatz von pharmakologischen Substanzen.
Durch beide Methoden können die Auswirkungen von Stimulationen und Hemmungen im neurologischen Bereich beobachtet und ausgewertet werden. Der Vorteile der Transkraniellen Magnetstimulation besteht darin dass hierbei Effekte simuliert werden können, ohne dass dabei das Nervensystem dauerhaft geschädigt wird.
In der Darstellung der Ergebnisse der Neuropsychologie gibt es ebenfalls zwei unterschiedliche Methoden. So kann die Darstellung auf struktureller Ebene erfolgen. Dies geschieht durch bildgebende Verfahren wie der Computertomographie, der Magnetresonanztomografie, der funktionellen Magnetresonanztomographie sowie der Single-Photon-Emmissionscomputertomographie und der Positronen-Emissions-Tomographie.
Die andere Methode ist die Untersuchung von elektromagnetischen Aktivitäten. Dies geschieht in der Praxis durch die Elektroenzephalografie, die Nahinfrarotspektroskopie sowie die Elektrodermale Aktivität und Magnetoenzephalographie untersucht.
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Psychologie Psyche Neuropsychologie Teilgebiet Psychologie Traumata physiologische Prozesse
