Die koronare Herzkrankheit
Die koronare Herzkrankheit wird auch Angina pectoris genannt und ist eine in Deutschland sehr weit verbreitete Erkrankung. Hierbei handelt es sich um eine Störung der Durchblutung des Herzmuskels. Diese Durchblutungsstörung entsteht durch die Verengung der Herzkrankgefäße.
Der Betroffene spürt in der Regel Schmerzen in der Brust, die daraus resultieren, dass der Herzmuskel nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Beim Vorliegen der Erkrankung kommt es vor allen dann zu Schmerzen, wenn das Herz vermehrt Sauerstoff benötigt, was bei körperlicher und Seelischer Belastung der Fall ist. In manchen Fällen sind die Schmerzen gar nicht vorhanden oder nur sehr schwach zu spüren. Das macht die koronare Herzkrankheit so gefährlich. Denn auch wenn die Schmerzen nur kurz andauern und auch durch die Einnahme von einem Nitro-Präparat wieder vergehen, können sie auf einen Herzinfarkt hindeuten.
Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, durch die eine koronare Herzkrankheit begünstigt wird. Hierzu gehört in erster Linie das Rauchen, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Auch Übergewicht, Bewegungsmangel sowie Stress und Diabetes mellitus begünstigen diese Erkrankung.
Anhang der typischen Beschwerden kann der Arzt die Erkrankung schnell erkennen und entsprechend behandeln. Hierzu gehört das Ausschalten der o.g. Risikofaktoren sowie die Verschreibung von Medikamenten. In schlimmen Fällen werden durch eine Bypass-Operation die verengten Gefäße geweitet.
Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Krankheit Herzinfarkt Herzrhythmusstörung Risikofaktoren Herz Herzkrankheit Koronare Herzkrankheit Herzmuskel Durchblutungsstörung Angina
