Die Embolie: Wie wird das gefährliche Blutgerinnsel behandelt?
Zu einer Embolie kommt es, wenn ein Pfropf mit dem Blutstrom verschleppt wird und so ein Blutgefäß plötzlich verschlossen wird. Betroffen sein können von einer Embolie Venen und auch Arterien. Zudem kann die Embolie auf unterschiedliche Arten und Weisen entstehen.
Am häufigsten tritt eine Embolie in der Lunge auf, bei der eine Thrombose im Bein oder Becken die Ursache ist. Blutgerinnsel können zudem auch im Herzen entstehen und in der Folge eine Schlagader verschließen. Je nachdem welche Stelle im Körper betroffen ist, kommt es entweder zu einem Schlaganfall oder zu einer Unterversorgung des jeweiligen Organs bzw. Extremität.
Die Embolie macht sich durch ganz bestimmte Anzeichen bemerkbar. Welche Beschwerden dies jeweils sind, hängt vom jeweils betroffenen Blutgefäß ab. Nicht ganz eindeutig geklärt ist, welche Ursachen einer Embolie zugrunde liegen. Anscheinend können nur frisch Blutgerinnsel zu einer Embolie führen. Rund 90 Prozent aller Embolien entstehen allerdings durch eine Herzerkrankung, wie rheumatischen Herzkrankheiten, Herzinfarkte oder Entzündungen der Herzinnenhaut.
Daneben gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die die Embolie begünstigen können. So etwa das Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht oder Venenerkrankungen sowie ein höheres Alter. Grundsätzlich sind Frauen häufiger von einer Embolie betroffen als Männer.
Therapiert wird die Embolie in erster Linie dadurch, dass durch die Gabe von Heparin das Blutgerinnsel aufgelöst wird. Handelt es sich um einer arterielle Embolie, kann allerdings auch eine Operation erforderlich werden. Des Weiteren werden Risikopatienten mit Medikamenten versorgt, die eine blutverdünnende Wirkung besitzen.
Veröffentlicht am Montag, 9. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Herz Schlaganfall Lunge Blutgerinnsel Adern Blut Blutbahn Embolie Behandlung Embolie arterielle Embolie Risikofaktoren Embolie
