Die Blinddarmentzündung, Appendizitis: Wurmfortsatz macht Schwierigkeiten - raus damit!
Die Blinddarmentzündung wird in Fachkreisen Appendizitis genannt. Bei einer Appendizitis entzündet sich das Anhängsel des Blinddarms. Vor allem junge Menschen sind häufig von einer Blinddarmentzündung betroffen. Doch wird diese rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt, dann verläuft die Erkrankung meist ohne Komplikationen. Daher ist es wichtig, dass man bereits bei den ersten Anzeichen einer Blinddarmentzündung einen Arzt aufsucht.
Die Ursachen für eine Blinddarmentzündung sind vielfältig. In den meisten Fällen liegt der Erkrankung eine Verstopfung des Wurmfortsatzes zugrunde. Diese Verstopfung kann beispielsweise durch Kotsteine hervorgerufen werden.
Dass eine Blinddarmentzündung vorliegen kann, zeigt sich durch typische Schmerzen im Unterbauch und ein sehr starkes Krankheitsgefühl. Ein Arzt kann dann aufgrund charakteristischer Druck- und Schmerzpunkte eine Blinddarmentzündung erkennen.
Therapiert wird die Blinddarmentzündung in erster Linie durch die operative Entfernung des entzündeten Wurmfortsatzes.
Wissenswert: eigentlich ist die Bezeichnung Blinddarmentzündung falsch, denn entzündet ist nicht der Blinddarm, sondern der Wurmfortsatz des Blinddarms. Am unteren Ende des Blinddarms befindet sich ein wurmartiger Fortsatz, der zwischen zwei und 20 Zentimeter lang ist.
Der Fortsatz liegt variabel, sodass er zusammen mit dem Blinddarm verlagert sein kann oder aber auch vor oder hinter dem Blinddarm liegt. Daneben kann er auch am Dünndarm angewachsen sein. Im Wurmfortsatz sind viele Lymphknötchen enthalten, die bei einer Entzündung anschwellen.
Veröffentlicht am Montag, 16. Mai 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Entzündung Verdauung Darm Verdauungsapparat Blinddarmentzündung Wurmfortsatz Blinddarm Entfernung Blinddarm
