Diagnose Krebs: wie geht es weiter?
Bei Darmkrebs unterscheidet man in Dickdarm- und Mastdarmkrebs. Ab dem 50. Lebensjahr kann Darmkrebs vermehrt auftreten. Bei unerklärlichen Bauchschmerzen, Veränderungen im Rhythmus des Stuhlgangs, Gewichtsabnahme und Appetitverlust ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Nicht immer muss es aber gleich Krebs sein, auch Dickdarmpolypen können die gleichen Beschwerden hervorrufen. Bei einer fehlenden Behandlung können diese sich aber auswachsen und negative Zellen entwickeln.
Durch eine Röntgenuntersuchung oder einer Darmspiegelung können Polypen sowie kleinere Tumore erkannt werden. Bei einer Früherkennung führt dies in der Regel zu einer Operation. Mittlerweile ist die Medizin so weit fortgeschritten, so das nur noch sehr selten ein künstlicher Darmausgang gelegt werden muß. Wenn dies erforderlich sein sollte, dann nur für einige Wochen, um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen. Obwohl dies ein langwieriger und unangenehmer Prozess ist, hilft es dem Körper, sich zu regenerieren.Erforderlich wird es nur dann sein, wenn die Erkrankung zu spät erkannt wurde.
Daher ist es wichtig, auch ohne Beschwerden die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen wahr zu nehmen. Die Heilungsaussichten sind als sehr positiv zu werten. Zu beachten ist dabei, dass der Betroffene selbst mithilft. Eine gesunde Lebensweise, die Einhaltung eines Diätplanes, das Vermeiden von Tabak und Alkohol sowie eine eine gute Einstellung zum Leben sind die Bausteine in eine gesunde Zukunft. Sollte sich das Krebsgewebe auf andere Organe, wie Magen, Leber oder Blase ausgebreitet haben, wird unterstützend Bestrahlung und Chemotherapie angewandt.
Veröffentlicht am Donnerstag, 1. Juli 2010 | Autor: rl
Schlagwörter: Krankheit Gesundheit Vorsorge Krebs Darmkrebs Lebenswillen
