Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Aussichten
Bei der Amyotrophen Lateralsklerose handelt es sich um eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Diese Erkrankung schreitet sehr schnell voran und ist nicht heilbar. Bislang ist es der modernen Medizin nur möglich, die Symptome der Erkrankung durch entsprechende Medikamente zu lindern.
Meist tritt die Amyothrophe Lateralsklerose zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf. Diese neurologische Erkrankung wird von einer zunehmenden Muskelschwäche begleitet. Bislang sind die Ursachen für diese Erkrankung, die mit ALS abgekürzt wird, nicht bekannt. Entsprechend schwer gestaltet sich auch die Behandlung.
Forscher wissen bislang nur, dass die Amyotrophe Lateralsklerose in einer Schädigung von bestimmten Nervenzellen im Gehirn wie auch im Rückenmark begründet ist. Durch die Veränderung der Zellen kommt es zu Veränderungen der Muskelbewegungen, die sich zunächst vor allem in Kraftlosigkeit und einer Einschränkung der Bewegungen zeigt. Das Bewusstsein der Betroffenen ist allerdings nicht eingeschränkt.
Unterschieden wird die sporadische, die familiäre und die endemische Amyotrophe Lateralsklerose. Wie der Name vermuten lässt, tritt die sporadische Amyptrophe Lateralsklerose nur vereinzelt auf und bei einer familiären ALS gibt es mehrere Betroffene in der Familie und bei einer endemischen ALS tritt die Erkrankung regional häufiger auf als in anderen Orten. Alle Arten sind nicht heilbar und führen nach einem langjährigen Verlauf zum Tode.
Veröffentlicht am Freitag, 11. Februar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Wirbelsäule Nerven Nervensystem Amyotrophe Lateralsklerose ALS sporadische ALS familiäre ALS endemische ALS Sklerose
