Der Sommergrippe vorbeugen: Über Enteroviren und ausgetrocknete Schleimhäute
Kaum sind die ersten wärmenden Sonnenstrahlen da, zieht es viele Menschen in die freie Natur. Damit verbunden ist immer wieder der Effekt der Sommergrippe, wobei viele davon ausgehen, dass man sich die Sommergrippe einfängt, weil man einfach zu früh mit zu leichter Kleidung nach draußen gegangen ist.
Doch weit gefehlt, denn die Sommergrippe wird wie die echte Grippe durch Viren ausgelöst. In den meisten Fällen ist sie aber nicht ganz so gefährlich. Dennoch sollte man einen Arzt aufsuchen.
Gegen die Sommergrippe kann man sich nicht impfen lassen. Ausgelöst wird sie vor allem durch die Enteroviren, die in erster Linie im Sommer häufiger auftreten, daher auch der Name. Ganz unschuldig ist der Betroffene aber nicht daran, dass er an einer Sommergrippe erkrankt.
Durch das Leben mit Klimaanlagen beispielsweise können sich die Viren leichter in den Schleimhäuten festsetzen. Auch das geöffnete Autofenster, wenn der Körper im Sommer erhitzt und verschwitzt ist, kann die Schleimhäute austrocknen. Dadurch haben es die Erreger viel leichter, sich festzusetzen, denn ausgetrocknete Schleimhäute können ihrer Schutzfunktion nicht mehr gerecht werden.
Gegen die Sommergrippe kann man sich aber wappnen, indem man sich einfach nicht zu häufig in Räumen mit Klimaanlage aufhält und eben nicht das Autofenster öffnet. Zudem ist es immer sinnvoll, das eigene Immunsystem zu stärken. Meiden sollte man auch lange Sonnenbäder in der Mittagssonne und das tragen von nasser Badekleidung.
Auch extremer Sport kann den Körper im Sommer stark stressen und ihn anfälliger machen. Sportliche Betätigungen sollten daher auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.
Veröffentlicht am Montag, 16. Mai 2011 | Autor: kb
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