Das Schmerztagebuch: Schmerzen dokumentieren für die Therapie

Schmerzen gibt es in vielerlei Ausprägung und sie können an den unterschiedlichsten Körperstellen auftreten. Nicht immer ist sofort klar, welche Ursache für die Schmerzen verantwortlich sind, denn in vielen Fällen liegen keine körperlichen Beeinträchtigungen vor. Um dennoch herausfinden zu können welche Schmerzen, wann, wo in welcher Stärke auftreten, ist das Führen von einem Schmerztagebuch eine gängige Methode.

Die Dokumentation der Schmerzen ist wichtig, um eine erfolgreiche Schmerztherapie durchführen zu können. Ohne das eine richtige Diagnose gestellt werden kann, ist es nicht möglich, die richtige Therapieform zu finden. Auch wenn es in der Schulmedizin zahlreiche Fragebogen zur sog. Anamnese gibt, hilft ein Schmerztagebuch wesentlich effektiver weiter. Zudem kann durch das Schmerztagebuch der Erfolg einer Behandlung besser messen und im Bedarfsfall neu angepasst werden.

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, muss der Betroffene in das Schmerztagebuch eintragen, wann er wo Schmerzen hat. Diese sollte er in ihrer Intensität und Länge so genau wie möglich beschreiben. Zudem wird in ein Schmerztagebuch eingetragen, welchen Umwelteinflüssen der Betroffene ausgesetzt war.

Ob er beispielsweise Stress hatte, wie das Wetter war, ob andere Beschwerden vorlagen. Ferner muss in das Schmerztagebuch eingetragen werden, welche Medikamente eingenommen wurden. Es gibt vorgefertigte Schmerztagebücher, in denen anhand von einer Skala von 0 bis 10 die Intensität der Schmerzen beurteilt wird.

Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Schmerzen Schmerztherapie Schmerztagebuch Dokumentation Schmerzen