Das "Erste Mal": Mythen, Druck, Verhütung und Gesundheit
Das erste Mal – ein Thema, dass von Jugendlichen verlegen behandelt wird, oder aber auch der umgekehrte Fall eintritt, mit dem herumgeprahlt wird. Wie auch immer, das erste Mal schein absolut aufregend zu sein und es ranken sich zahlreiche Mythen um dieses einschneidende Erlebnis.
Wann das erste Mal stattfinden soll, kann natürlich pauschal nicht gesagt werden. Jeder Junge und jedes Mädchen muss für sich selbst entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und der richtige Partner hierfür vorhanden ist. Entscheidend ist, dass es keinen Konkurrenzdruck gibt. Es ist nicht verwerflich auch mit 20 noch Jungfrau zu sein und keinen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben.
Leider sieht die Realität manchmal ganz anders aus und die Jugendlichen setzen sich selbst unter Druck. Es wird geradezu ein Wettbewerb veranstaltet, wer möglichst frühzeitig das erste Mal hinter sich gebracht hat. Dabei ist das völliger Quatsch, dessen sich auch die Jugendlichen bewusst sind. Zugeben wollen es aber die Wenigsten.
An dieser Stelle kann eigentlich nur an die Eltern appelliert werden. Sie sollten mit ihrem Nachwuchs frühzeitig das Thema „das erste Mal“ ansprechen und vor allem auch über Geschlechtskrankheiten, Infektionskrankheiten und vor allem die Verhütung sprechen.
Auf die Schule ist in diesem Bereich kein Verlass, hier kommt selbst in Zeiten von AIDS und jungendlichen Müttern das Thema Verhütung und Risiken von Sex viel zu kurz. Und dabei zeigt sich gerade in diesem Bereich, dass Jugendliche zwar ihr erstes Mal schon hinter sich haben, aber sich um Verhütung und Krankheiten überhaupt keine Gedanken machen.
Veröffentlicht am Freitag, 25. März 2011 | Autor: kb
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